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Wallner: „Nächste Wochen sind Chancenwochen für das Impfen“

16.04.2021
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Aktualisierter Impfplan vorgestellt Gemeinsam mit Ärztekammer-Vizepräsident Burkhard Walla präsentierten Landeshauptmann Markus Wallner und Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher im heutigen (Freitag) Pressegespräch den aktualisierten Impfplan des Landes. Weiter intensiv testen, konsequentes Contact Tracing und zügig impfen – so lautet der Kerngrundsatz. Wallner und Rüscher riefen die Bevölkerung auf, sich zur Impfung anzumelden: „Die Impfung bietet uns die Chance, diese Pandemie zu bewältigen.“ Um auf die infektiösere britische Mutation, die bereits über 90 Prozent der Neuinfektionen ausmacht, reagieren zu können, sollten zwischen 70 und 80 Prozent der Bevölkerung geimpft werden, führte der Landeshauptmann aus: „Nur dann haben wir die Sicherheit, dass unser Gesundheitssystem nicht mehr überlastet wird.“ Auch die angekündigte Sonderlieferung von Biontech/Pfizer sei hilfreich, so Wallner: „Dem Bevölkerungsanteil entsprechend bekommt Vorarlberg daraus 40.000 Dosen. 4.400 Dosen davon sollen bereits in zehn Tagen in Vorarlberg eintreffen“, betonte der Landeshauptmann. Aktualisierter Impfplan Die Priorisierung gemäß Impfplan sah in der Phase 1 insbesondere Impfungen für Personen mit erhöhtem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs sowie für Personal im Gesundheitssystem vor. „Diese Phase ist überwiegend abgeschlossen“, informierte Landesrätin Rüscher. In der aktuell laufenden Phase 2 werden insbesondere folgende Personengruppen geimpft: Personen über 65 Jahren, Personen unter 65 mit Vorerkrankungen (Risikopatient:innen), Personen, die im Bildungsbereich tätig sind, 24-Stunden-Betreuerinnen, Gesundheitsberufe mit niedrigerem Expositionsrisiko sowie Sicherheit und Rettungsorganisationen – Rüscher: „Diese Phase soll bis Ende April überwiegend abgeschlossen werden“. Noch im April wird parallel mit Phase 3 gestartet: Statt „Priorisierungen“ wird in dieser Phase mit „Kategorisierungen“ gearbeitet. Dort erhalten insbesondere folgende Personengruppen eine Impfeinladung: über 50-Jährige (absteigend nach Alter), Personen mit beruflich bedingter grenzüberschreitender Tätigkeit, Krisenstäbe, Landes- und Gemeindebedienstete und Personen mit Kundenkontakt. Dabei wird der Impfstoff aufgeteilt: der Großteil wird für die Einladung aller vorgemerkten Personen absteigend nach Alter eingesetzt, ein etwas kleinerer Teil wird für die Abarbeitung der kategorisierten Gruppen – ebenfalls absteigend nach Alter – eingesetzt. Sind die über 50-Jährigen geimpft, geht es sofort weiter mit den jüngeren Personen, die sich vorgemerkt haben. Fortlaufend werden Personen aus den Phasen 1 und 2, die sich verspätet vormerken, zur Impfung eingeladen. „Kategorisierungen sollen uns dabei unterstützen, dass sich weitere Menschen auf dem Vormerksystem anmelden. Wir müssen diese Zahl deutlich erhöhen, um das Ziel einer Gemeinschaftsimmunität wirklich zu erreichen,“ erklärte Landesrätin Rüscher. Impfungen in Ordinationen laufen ebenfalls über Vormerksystem Ab der kommenden Woche startet ein Pilot in 5 Ordinationen im Land. Die beteiligten Praxen befinden sich in den Talschaften Lech, Klostertal, Montafon, Bregenzerwald und im Leiblachtal. So kann einigen Impfwilligen die längere Anfahrt in eine der fünf Impfstraßen erspart werden. „Eine Ausrollung auf alle Ordinationen ist aber erst geplant, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht und der Zeitfaktor der Impfungen nicht mehr so entscheidend ist wie derzeit“, sagte Burkhard Walla. Die ersten Impfungen sind ab nächster Woche möglich, pro Praxis sind 100 Impfungen in der ersten Woche geplant. Die Ordinationen arbeiten nach demselben Prinzip wie die Impfstraßen. Daher ist es wichtig, dass auch das Impfen über Ordinationen über das Vormerksystem des Landes läuft. Es braucht jedenfalls die Vormerkung unter www.vorarlberg.at/vorarlbergimpft

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