Land Vorarlberg

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Heimische Wirtschaft mit verbesserter Konjunkturaussicht

09.07.2021
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Die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie prägten seit dem Frühjahr 2020 die heimische Wirtschaftsentwicklung. Die konjunkturelle Entwicklung für heuer zeigt einen Trend nach oben, wie der aktuelle Vorarlberger Wirtschaftsbericht aufzeigt. Für Landeshauptmann Markus Wallner, Wirtschaftskammerpräsident Hans Peter Metzler und Landesrat Marco Tittler ist klar, dass Land und Kammer die heimische Wirtschaft beim Aufschwung bestmöglich zu unterstützen werden. „Wir wollen die starke Position des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg nicht nur halten, sondern weiter ausbauen.“ Mit zahlreichen Zukunftsprojekten in den Bereichen Digitalisierung, Ökologisierung, regionale Vergabe und Beschaffung sowie durch das Forcieren von Innovationen wird alles dafür getan, um Vorarlbergs Wirtschaft wieder ordentlich in Schwung zu bringen und zugleich die künftige Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen zu stärken, betont der Landeshauptmann. Insgesamt ging in Österreich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie um 6,6 Prozent zurück. Die Zahl der unselbständig Beschäftigten stieg im Mai 2021 um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und um 0,3 Prozent gegenüber Mai 2019 und befindet sich somit bereits über dem Vorkrisenniveau. Die nationale saisonbereinigte Arbeitslosenquote liegt (Stand Mai 2021) bei 7,7 Prozent, im Vorjahresmonat lag diese noch bei 11,4 Prozent und im Vorkrisenmonat bei 7,0 Prozent. Für das Jahr 2021 wird in Österreich in den aktuellsten Prognosen mit einer Steigerung des BIP zwischen 3,4 Prozent und 4,0 Prozent gerechnet. Der Optimismus für den wirtschaftlichen Aufschwung wird durch den Impffortschritt und die dadurch nicht mehr notwendigen Einschränkungen maßgeblich getragen. Eine kräftige Erholung wird vom heimischen Tourismus erwartet. „Auch wenn die Stimmung besser wird, darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass vielfältige Herausforderungen für die Branche anstehen: Rohstoffverknappung allerorts, Ökologisierung und Nachhaltigkeit, die Liquiditätsfrage oder der Fachkräftebedarf. Die Mitarbeitersuche auf allen Ebenen ist aktuell eine Mammutaufgabe für die Betriebe“, sagt WKV-Präsident Hans Peter Metzler. Covid-19 war und ist auch ein realer Stresstest für die finanzielle Robustheit von Unternehmen. „Für eine schnelle Erholung der Wirtschaft ist es notwendig, rasch neue und eigenkapitalstärkende Maßnahmen auf Bundesebene anzudenken und im Rahmen der Steuerreform umzusetzen“, betont Präsident Metzler. Bei aller Notwendigkeit der Budgetkonsolidierung müsse für Metzler unbedingt in die richtigen Themen der Zukunft investiert werden. „Die Krise bietet jetzt auch die Chance, die Zusammenhänge des Wachstums besser zu verstehen. An den großen Themen wie Bildung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung oder Regionalität arbeiten wir im Rahmen des Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft intensiv weiter.“ In diesen Bereichen ist unsere Wirtschaft stark gefordert, wobei die Krise den notwendigen Strukturwandel beschleunigt. Vor diesem Hintergrund stehen einige Branchen vor zunehmendem Anpassungsbedarf bzw. Wettbewerbsdruck. Neben kurzfristig wirksamen Maßnahmen braucht der Standort daher umfassende und innovative Ansätze, damit die Wirtschaft nachhaltig in Schwung kommen kann. Aufschwung für die heimische Wirtschaft Die Entwicklung des Pandemiegeschehens in Vorarlberg – wenig Neuinfektionen und kaum Mehrbelastungen der Spitalskapazitäten – und das gute Vorankommen beim Impfprogramm erlauben eine kontrollierte Rückkehr in Richtung „Normalität“. „Vorarlberg startet wieder durch und von Seiten des Landes wird das Hochfahren in allen Bereichen – von Wirtschaft und Bildung bis zu Kultur, Sport und ehrenamtlichem Engagement – nach Kräften unterstützt“, betont Landeshauptmann Wallner: „Mit zahlreichen Zukunftsprojekten in den Bereichen Digitalisierung, Ökologisierung, regionale Vergabe und Beschaffung sowie durch das Forcieren von Innovationen und mit nachhaltigen Investitionen in die Modernisierung der Wirtschaftsstruktur des Landes wird alles dafür getan, um Vorarlbergs Wirtschaft wieder ordentlich in Schwung zu bringen und zugleich die künftige Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen zu stärken.“ Im Rahmen des Impulsprogramms startet das Land eine gezielte Innovationsoffensive zur Steigerung der dauerhaften Wettbewerbsfähigkeit heimischer Betriebe. Zentrale Elemente sind hier die Unterstützung im Bereich der Forschungsinfrastruktur sowie eine erhöhte Beratungstätigkeit, die den Unternehmen dabei helfen soll, vorhandene Mittel aus Forschungs- und Innovationstöpfen besser abzuholen. Mit Beginn des Jahres 2020 wurde unter dem Terminus „Vorarlberger Landesforschungseinrichtung“ eine Initiative zur Forcierung der überbetrieblichen Forschungsstrukturen im Land Vorarlberg gestartet. Die übergeordnete Zielsetzung besteht darin, die Kapazitäten in den für die Wirtschaft relevanten Forschungsbereichen in den nächsten Jahren schrittweise auszubauen.

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