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Von der Helferin zur Klientin

07.06.2018
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Sechzehn Jahre lang hat Huberta Buttazoni beim Mobilen Hilfsdienst Feldkirch gearbeitet. Heute freut sich die 71-Jährige über die Unterstützung einer Nachfolgerin. Vielen fällt es schwer, Hilfe anzunehmen. Diese Erfahrung machte Huberta Buttazoni, als sie noch MoHi-Helferin war: „Oft steht dahinter die Angst, das Leben nicht mehr auf die Reihe zu kriegen.“ Vor drei Jahren musste sie ihre Arbeit im Mobilen Hilfsdienst beenden. 2016 wurde sie selbst Klientin – und lernte ihre frühere Tätigkeit aus einer neuen Perspektive kennen. „Das war für mich ein großer Einschnitt, ich war nervös“, erinnert sie sich. Mittlerweile ist sie dankbar für die Hilfe beim Aufräumen, Staubsaugen und Bodenwischen. MoHi-Helferin Carmen Schöch (49) kommt jeden Donnerstag für anderthalb Stunden. Sie sieht sich als „verlängerter Arm“ ihrer Klienten und Klientinnen, damit die so lange wie möglich in der gewohnten Umgebung bleiben können. Neben der praktischen Hilfe sind für die beiden Frauen – teils vertrauliche – Gespräche sehr wichtig. „Ich dringe in die Privatsphäre der Leute ein“, weiß Schöch. Auch im Mobilen Hilfsdienst gilt die Schweigepflicht. Worauf kommt es außerdem für eine gute Beziehung zwischen Klientin und Helferin an? „Gemeinsam lachen zu können“, sagt Huberta Buttazoni. Reportage der Kampagne „Pflege berührt“ des Landes Vorarlberg, www.vorarlberg.at/pflegeberuehrt


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